Schöne Gedanken

Was hat unsere Gedankenwelt mit Drehungen in der Yoga-Praxis gemein?

Drehungen haben eine entgiftende und auch verdauungsfördernde Wirkung.
Und warum ich Drehungen mit der Gedankenwelt in Verbindung bringe ist, da man nicht nur den Körper entgiften kann, sondern auch seinen Geist.

Warum Drehungen entgiftend wirken ist relativ simpel erklärt: die Organe werden in ungewohnte Positionen gebracht, etwas eingeengt, wodurch sich Stoffe in den Organen lösen können, die sich sonst sozusagen verstecken.

Auch unsere Gedanken lösen im Gehirn chemische Reaktionen aus, die unterschiedlich sind, je nach dem ob wir positive oder negative Gedanken haben.
Wir haben um die 60.000 Gedanken pro Tag. Eine gigantische Menge, wo offensichtlich viel Energie fließt.
Unsere Gedanken sind nicht per se positiv oder negativ. Sie entstehen erst durch die interpretation und Bewertung von Situationen und jede*r kann sie selbst beeinflussen.
Ich kann zum Beispiel vermeintlich nervige Aufgaben unterschiedlich angehen: entweder genervt den Abwasch machen und schimpfen oder ich dreh mir Musik auf und es geh die Sache genügsam und mit guter Laune an. Ich entscheide, wie ich es mache und ob ich dabei positive oder negative Gedanken habe.

Meditation hilft dir dabei Gedanken überhaupt einmal wahrzunehmen, dich ihrer bewusst zu werden, sie zu beobachten und dann zu entscheiden, ob du ihnen zuhören möchtest oder nicht.
Ein erster Schritt für Meditation ist Konzentration. Konzentration auf eine einzige Sache ist gar nicht so einfach.
Probiere es aus und konzentriere dich auf deine Nasenspitze. Nur auf die Spitze deiner Nase.
Wie lange dauert es bis zum ersten anderweitigen Gedanken?
Das schöne ist, auch Konzentration lässt sich trainieren.

Aufmerksamkeit lenkt Energien und wir können mit ihr eine reinigende Wirkung erzielen und den schönen Gedanken mehr Beachtung schenken – du hast deine Gedanken in der Hand.
Dadurch, dass wir unsere Aufmerksamkeit auf positive Gedanken richten, bedeutet aber auch nicht, dass wir keine negativen Gedanken haben dürfen oder sie gar unterdrücken sollen. Sie sollen mindestens genauso beobachtet werden, wie die positiven und wenn sie immer wieder kommen, sollten sie auch die gehörige Aufmerksamkeit bekommen, beachtet werden und mit ihnen gearbeitet werden.

Es ist die Grundstimmung die wir in jeder Lebenslage beeinflussen können. Die Herangehensweise an die kleinen Dinge im Leben sind ein erster guter Schritt, um gut gestimmt im Leben zu stehen.
Dann ist es auch möglich im Alltag, in stressigen Situationen zu versuchen seine Gedanken zu beobachten und sich auch seiner Macht bewusst zu werden, Gedanken gehen zu lassen.

Du bist nicht deine Gedanken.

Dir fallen keine Asanas ein, welche Drehungen beinhalten? Du kannst fast jede Asana mit einer Drehung versehen, die typischsten sind womöglich:

  • Drehsitz
  • Gedrehtes Dreieck
  • Gedrehter Stuhl
  • Krokodil

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